Seifenoper

Düfte der Jahreszeiten


Seifen ermöglichen, Düfte von Pflanzenblüten, und somit Düfte der Jahreszeiten haltbar zu machen.

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Ausblick:

Spätestens 2016 werden wir wieder am Handwerkermärit in Bern anzutreffen sein - mit dem bewährten Motto: "Schwesternzauber - altes Handwerk - neue Produkte"

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Rückblick:

2013:

Am 7. September 2013 ist es wieder so weit. Am Handwerkermärit in Bern verkaufe ich meine neuen Seifen und weitere duftende Produkte.
Unter dem Motto "Schwesternzauber - altes Handwerk - neue Produkte" freue ich mich, mit meiner Schwester Renate, wiederum auf viele Besuche an unserem Stand.

Bereits sind folgende Seifen entstanden:

"Sonnenwende" (Olivenoel, Sheabutter, Kokosfett, Sonnenblumenoel - mit Seide)

"Olivenseife" - aus reinem Olivenoel, mit Holunderblüten

- und als grosse Neuheit gibt's Rasierseifen:


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2012:

In den ersten zwei Jahren habe ich mich auf das Sieden von einfachen Seifen konzentriert, um so die Technik kennen zu lernen.
Nun habe ich begonnen, mich auch der Verwendung von natürlichen Farb- und Duftstoffen zu widmen.

Am 4. August 2012 habe ich zusammen mit meiner Schwester Renate am Handwerkermärit auf der Münsterplattform in Bern teilgenommen. Der Tag war in jeder Hinsicht für uns beide ein voller Erfolg.
Der Verkauf von meinen in den letzten 9 Monaten gesiedeten Seifen gibt Aufschluss zu weiteren Seifen, die ich in Zukunft herstellen werde.
Im September 2013 werden wir voraussichtlich erneut am Handwerkermarkt teilnehmen.

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Juni 2012:
Mein erster grosser Block wiegt über 2 kg! In Stücke geschnitten muss diese Seife nun noch reifen.
Weitere Seifen werden noch entstehen, auch solche, die in einem ganz besonderen Bezug zu Bern stehen werden.



Die erste Seife mit SEIDE ist am 16. Oktober 2011 entstanden.  Dadurch erhielt sie einen feinen Glanz. Olivenoel, Kokosfett, Disteloel und Mandeloel sind die Fette der Seife, der Duft ist ein Gemisch von Ätherischen Oelen aus Atlaszeder, Grapefruit, Weihrauch und Lavendel.


Am 15. Mai 2011 ist die MAISEIFE entstanden. Die Farbe und eine leichte Struktur hat sie von getrockneten Blütenblättern von Löwenzahn erhalten. Diese habe ich im Olivenoel pürriert, aus dem die Seife besteht.
Aromatische Oele von Lavendel, Bergamotte und Zitrone geben der Maiseife einen frischen Duft. Die Reifezeit dauert wie üblich noch gute 5 - 6 Wochen.

Eine Kostprobe:


Die am 17. Oktober 2010 gesiedete Seife zeigt ein besonderes Leben in ihrem Reifeprozess. Der noch flüssigen Seife fügte ich zum Färben getrocknete Blätter und Blüten von Malven bei. Als Duftkomponente gab ich Bergamotten- und Arvenoel bei. Nach ca. 24 Stunden nahm ich sie aus den verschiedenen Formen; die Stücke hatten eine hellbraune Farbe. Zunehmend verfärbten sich die Seifen in den vergangenen Tagen zu einem schokoladebraun. Die Blockseife, die ich erst heute, nach sieben Tagen in Stücke schnitt, ist im Innenleben immer noch hellbraun.



Am 24. Juli 2010 ist meine erste Lavendelseife entstanden.
Die Seife basiert auf Olivenoel und Kokosfett. Das Duftöl stammt aus handgepflücktem Berglavendel aus Frankreich. Die Farbe erhielt die Seife aus getrockneten Alkannawurzeln.
Wie immer dauert der Reifeprozess gute 6 Wochen.


Selbst gesammelte Huflattichblüten werden getrocknet und einer nächsten Seife eine Farbe und einen Duft geben.


Diese Seife besteht aus Kokosfett, Oliven- und Disteloel. Sie wurde mit Safran gefärbt und hat einen zarten Duft von Lavendel


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Erste Erfahrungen im Seifensieden habe ich im Jahr 2009 gemacht. Nachfolgend ein paar Impressionen daraus:


Die alte Tradition der Seifenherstellung beschäftigt mich seit langer Zeit.
Heute, am 11. August 09, war es so weit. Die erste Seife ist in meiner "Seifenküche" gesotten worden.
Mein Duftfavorit, der Lavendel, ist die Basis dieses ersten Produktes.
Die zur Verseifung notwendige Natronlauge habe ich in einem Wasserauszug von Lavendelblüten aufgelöst. Als Fettkomponenten habe ich Olivenöl, Sonnenblumenöl und Kokosfett gewählt.
Ohne zufügen von Farbstoffen erhält diese Seife eine gelbe bis fast weisse Farbe. Die Farbe wird sich in den nächsten paar Wochen noch ändern, sie wird heller.
So lange dauert der Reifeprozess. Die Lauge und das Fett müssen in dieser Zeit vollständig "verseifen"; bei zu früher Verwendung wird die Haut verätzt und nicht gereinigt. Erst in ca. 6 Wochen wird es sich zeigen, in welcher Qualität diese SOMMERSEIFE entstanden ist.
Die folgenden Bilder zeigen Phasen der heutigen Produktion.

Lavendelauszug in Wasser 

Natronlauge wird in Lavendelauszug aufgelöst. Die Farbe hat sich verändert.

Alle Komponenten sind zusammengefügt.
Die Verseifung des Fettes durch die Natronlauge beginnt, Rühren, rühren, rühren.........

Und so sieht die Seife in der Giessform aus, zur Dekoration wurden Lavendelblüten auf die Oberfläche gestreut. Der Reifeprozess dauert ca 6 - 8 Wochen.
Vermutlich kann der Block in ca 2 Tagen aus der Form genommen und in Tranchen geschnitten werden.

Fortsetzung folgt...........

Riechen Sie den Duft des Sommers?


Es hat geklappt, die Seife liess sich nach ca. 2 Tagen wunderbar aus der Form heben und auch gut in Portionen schneiden. Der Reifeprozess geht weiter....

Der Duft ist dezent.

Der grosse Moment ist da!
Nach 6 Wochen Reifezeit habe ich die erste, selbst gesiedete Seife getestet. Das Resultat ist sehr positiv. Beim Händewaschen mit dieser Seife entsteht ein angenehmer, gremiger Schaum.
Nach einer weiteren Reifezeit soll die Qualität noch besser werden.

Inzwischen habe ich ein weiteres Rezept ausprobiert und neue Seifen gesiedet.
Die Mischung von Fetten und Oel ist ähnlich wie beim ersten Produkt. Als pflanzliche Zugabe habe ich einen Auszug aus Ringelblumen verwendet und den Seifenstücken vor dem Giessen ein paar Ringelblumenblätter beigefügt.

Auch hier gilt es nun, Geduld zu haben und die Seife reifen zu lassen.

Die Ringelblumenseifen

angehende Gästeseifen


Fortsetzung folgt ........